Bei Braurevolution tut sich einiges

- Die Revolution schreitet voran -

12. Dezember 2015

Wie alles begann

Da saßen wir nun mit dem frisch unterschriebenen Mietvertrag und den neuen Schlüsseln in der Hand, in dem Wohnzimmer unserer Vermieterin- eine rüstige Dame vom alten Schlag. Uns beiden wurde bewusst, jetzt wird es ernst, wir haben unseren eigenen Laden. Vor einem halben Jahr träumten wir noch davon, doch jetzt holte uns die Realität ein. Wir arbeiteten gemeinsam in einer Stuttgarter Gasthausbrauerei, beide mit dem Ziel, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Wir scherzten ab und an rum – „komm lass was Eigenes zusammen machen“. Irgendwann setzen wir uns gemeinsam vor den Computer und fingen an ein bisschen im Internet zu stöbern, mit dem Ergebnis „Hey das Ganze ist machbar“. Nachdem wir unsere alte Arbeitsstelle aufgegeben hatten lag unser Fokus voll auf unserem Ziel: eine eigene Brauerei, Biere nach dem eigenen Geschmack herstellen und damit andere Menschen zu beglücken. Die Idee unseres Vorhabens verbreitete sich sehr schnell und wir bekamen positive Resonanz von vielen unterschiedlichen Seiten, was uns nochmal bestärkte an unserem Traum festzuhalten. Auf dem Weg zur eigenen Firma erhielten wir immer wieder Unterstützung von Menschen, die von uns erfahren haben und denen es Freude gemacht hat  mit uns zusammen zu arbeiten. Danke nochmals an alle!

Am Tag nach der Schlüsselübergabe gingen wir voller Motivation in „den Laden“ um erst einmal alles zu vermessen, Planung ist doch angeblich das A und O. Doch wir waren voller Tatendrang und  fuhren stattdessen den Anhänger, voll beladen mit unserer Kühlzelle auf den Parkplatz vor der Eingangstüre. Eine kurze Whatsapp-Nachricht und unsere Kumpel s standen bereit um beim Abladen der schweren Bauteile zu helfen. Am nächsten Tag machten wir uns  an die Arbeit die Kühlzelle aufzubauen- schnell stellten wir fest, dass sie für den vorgesehen Platz zu groß war- so viel zum Thema vorher ausmessen. Doch ein neuer Platz war schnell gefunden und stellte sich im Nachhinein als praktischer heraus. Jetzt konnte der Renovierungsmarathon beginnen- zwei Wochen mit wenig Schlaf und schmerzende Hände standen uns bevor. Zusammen mit unseren fleißigen Helfern fliesten wir die Wände, strichen den kompletten Raum, zogen Stromkabel, legten Wasserleitungen, verlegten Abwasserrohre  und nicht zu vergessen: putzen, putzen, putzen. Nochmals vielen Dank an alle freiwilligen Biervernichter und Bauhelfer.